Das Versagen der Politik-Eliten bringt Unruhen und Gesetzlosigkeit!!

Verfasst von: Dipl.-Ing. (FH) Kirstin Hoffmann  3. Vorsitzende der ZFD-Zukunft für Deutschland

Ich darf noch einmal an mein Fazit zum Beitrag, vom 07.02.2015 – Kriminalität ist Teil der Politik, erinnern!

Wenn ich jetzt beide Beiträge im Schwerpunkt zusammenrechne, dann komme ich zu folgendem Ergebnis: Im  Wesentlichen ist die derzeitige Situation mehr als lange bekannt und hätte vermieden werden können. Warum wurde es dann nicht verhindert, wenn es doch so offensichtlich war? Mein Zitat dazu: „Was soll einer alleine denn schon erreichen?? Fragte sich die halbe Menschheit!“ und warum hat die Politik dagegen nichts unternommen? „Die Politik leidet unter der allg. Betriebsblindheit! Sie leben in einer Illusionsblase der Utopie, verblendet von der Vision eine Vereinigung der Welt zu schaffen und sind dadurch blind und taub was die Realität und die Konsequenz, dieser nicht durchdachten eingangs euphorischen Vision der Welt Vereinigung, betrifft. Die Konsequenz der politischen Utopie ist die „Dystopie“, welche das genaue Gegenteil der Utopie ist!

Eigentlich müssten die Damen und Herren, sich im kollektiv ihr Versagen eingestehen. Denn nichts anderes bescheinigt ihnen bereits seit Jahren die Risikoberichte. Autoren haben dazu sogar eigens eine Grafik des Scheiterns erstellt. Versagt haben die Eliten demnach in der Finanzpolitik, der Klimapolitik, der Bevölkerungspolitik und der Sicherheitspolitik und neu auf dem Plan, jetzt auch in der Außenpolitik.

Und wer diese Bericht liest, findet wenig Grund zu Hoffnung darauf, dass sich daran in diesem Jahr oder auch in weiteren Jahren oder Jahrzehnten Entscheidendes ändern könnte. Im Gegenteil. Einige Passagen lesen sich gar wie ein Untergangsszenario auch oder gerade der westlichen Industriestaaten. Darin warnen die Autoren vor den Folgen wachsender gesellschaftlicher Ungerechtigkeit und daraus resultierenden sozialen Unruhen. Sie nennen es die „Saat der Dystopie“.


Wachsende Ungleichheit

Dystopie bezeichnet das Gegenteil der Utopie. Der Traum von der idealen Gesellschaft zerplatzt in der Dystopie und nimmt ein böses Ende. In den Risikoberichten liest sich das, hier ein Beispiel aus dem Jahre 2012, so: „Die aktuellen demografischen und finanzpolitischen Trends könnten neue fragile Staaten hervorbringen, ehemals reiche Länder verfallen in einen Zustand der Unruhe und Gesetzlosigkeit, unfähig, ihren finanzpolitischen und sozialen Verpflichtungen nachzukommen.“ 

Bei diesen Staaten könne es sich ebenso gut um hoch entwickelte Volkswirtschaften handeln, „deren Bürger den Verlust von sozialen Ansprüchen beklagen“, wie um „Schwellenländer, die es nicht schaffen, ihrer jungen Bevölkerung eine Zukunft zu bieten“. Jedenfalls könnten sich Gesellschaften auf „größere soziale Unruhen und Instabilität gefasst machen, die weiterhin die Saat der Dystopie sähen, indem sie die Alterung der Gesellschaft nicht in den Griff bekommen, der Jugend keine Arbeit bieten können und in denen die Ungleichheit durch steigende Einkommensunterschiede wächst.“


Immense Staatsschulden und drakonische Sparmaßnahmen

Warum gerade die westlichen Industrieländer von gesellschaftlichen Umbrüchen bedroht sind, begründen die Autoren so: „In den entwickelten Volkswirtschaften Westeuropas, Nordamerikas und Japan, droht der über Jahrzehnte garantierte Gesellschaftsvertrag zerstört zu werden. Arbeiter müssen um Einschnitte bei der Rente und der Gesundheitsversorgung fürchten.“

Kurz Zusammengefasst: „Noch schlechter sei die Jugend dran. Zum einen müssen sie die immer größer werdende Zahl der Rentner finanzieren, zum anderen gleichzeitig die Hauptlast der drakonischen Sparmaßnahmen tragen, mit denen die immensen Staatsschulden getilgt werden sollen. „Und in der schwierigsten wirtschaftlichen Lage seit Generationen müssen diese jungen Menschen auch noch genug für ihre eigene Altersvorsorge ansparen“, heißt es in den Risikoberichten“. Zu allem Überfluss gingen Experten noch von einer gefährlichen Parallel-Entwicklung am Arbeitsmarkt aus. Demnach wird die Arbeitslosigkeit hoch bleiben, und den Unternehmen fehlen dennoch qualifizierte Arbeitskräfte.


Frustriert von der politischen und wirtschaftlichen-Elite

Diese Entwicklungen provozierte schon damals eine zunehmende Unzufriedenheit in den Bevölkerungen. Wichtige Impulse für neue Bürgerbewegungen gingen vom arabischen Frühling und der „Occupy“-Bewegung aus. Die Menschen seien „zunehmend frustriert von der politischen und wirtschaftlichen Elite“. Bei ihnen verfestige sich der Eindruck einer zunehmenden Konzentration von Reichtum und Macht in den Händen der politischen und wirtschaftlichen Eliten. Womit sie definitiv recht hatten und haben.

„Wenn ehrgeizige junge Menschen, egal wie hart sie arbeiten, in ihren Möglichkeiten eingeschränkt sind, stellt sich bei ihnen ein Gefühl der Ohnmacht ein“ Durch die Autoren der Risikoberichte, waren die Regierungen gut beraten, und hätten die „sozialen Unruhen“ der vergangenen Jahre in den arabischen Ländern und in den USA zum Anlass zu nehmen sollen, die Ursachen der Unzufriedenheit der Menschen anzusprechen, bevor diese Unzufriedenheit zu „einer heftigen, destabilisierenden Kraft“ wird. Leider ist die Verblendung bereis soweit Fortgeschritten, dass die Regierungen nun die volle Breitseite ihres Handelns zu spüren bekommen wird.

Dies ist jedoch gerade für uns, auch gleichzeitig eine Chance etwas in Deutschland zu verändern! Wir – die ZFD -setzen uns dafür ein, dieses Ungleichgewicht wieder so auszubalancieren, dass wir es auf langfristiger Sicht, zusammen mit der Bevölkerung von Deutschland wieder eine Zukunft mit Perspektive haben!


Hilf mit und Unterstütze uns – durch Dein Engagement!

Advertisements